Datum, Uhrzeit
30. Oktober 2026, 19.00 Uhr
Ein Mühlstein der „Mühle de Werden“
auf der nassen Grenze zwischen Waldgirmes und Garbenheim erzählt.
Unterwasserarchäologische Forschungsergebnisse aus der Lahn
Zum 1250jährigen Bestehen Garbenheims 2026 von Detlef Peukert (BGfU)

Zwischen Waldgirmes und Garbenheim-Dorlar gibt es ein heute unter Wasser gelegenes Mühlenwehr, das heute noch etwa hüfthoch begehbar ist. Unterhalb dessen wurde unter der Leitung von Detlef Peukert und der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU) Pfostenreste unter Wasser gefunden, die zu der ehemaligen „Mühle de Werden“ – also der Inselmühle gehörten. Es handelte sich um eine kleine, knapp 20 m2 große Mühle. Anhand der untersuchten Hölzer ließ sich ihre Bauzeit inklusive Reparatur zwischen 1106 bis 1199 n. Chr. einordnen. So war die „Mühle de Werden“ die bei weitem älteste Mühle des Wetzlarer Raums. Der Mühlstein-Rest hingegen konnte in die poströmische bis merowingische Zeit eingeordnet werden. Somit ist diese Mühle um mindestens 25 – 75 Jahre älter als Garbenheim mit Ersterwähnung im Jahr 776 n. Chr. Sie zählt zu den bislang ältesten poströmischen Wassermühlen Hessens, die mit vertikalem, unterschlächtigem Mühlrad betrieben worden ist und die nicht von Römern gebaut worden sind.
Diesem Mühlsteinrest konnte Detlef Peukert eine lange Geschichte entlocken, der Sie in seinem Vortrag
| am | Freitag, dem 30. Oktober 2026 |
| um | 19:00 Uhr |
| im | Besucherzentrum des Römischen Forums in Waldgirmes, Zum Römischen Forum 25, 35633 Lahnau, |
lauschen können. Der Eintritt ist frei.
Ein Mühlstein erzählt …
